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Die berufliche Ausbildung ist eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Arbeitsleben

Eine der besten Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt bietet ein Abschlusszeugnis in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Wie aber findet man den passenden Beruf? Gerade junge Menschen mit Handicap bewegt diese Frage, weil sie oftmals behinderungsbedingt besondere Hilfen benötigen. Um die Neigungen und Fähigkeiten der Schulabgänger und Schulabgängerinnen mit Behinderung zu erkennen und möglichst optimal zu fördern, bieten die Arbeitsagenturen verschiedene Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung an.

Ist der Berufswunsch klar, kann die Ausbildung beginnen. Dabei werden die besonderen Verhältnisse behinderter Auszubildender berücksichtigt. Die Erfahrung zeigt: Je betriebsnaher die Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt werden, desto erfolgreicher gelingt der Übergang in eine anschließende Beschäftigung.

Aber auch unterhalb einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf gibt es Qualifizierungsmöglichkeiten für den offenen Arbeitsmarkt. Wer mit einer Berufsausbildung oder einer Berufsvorbereitungsmaßnahme überfordert wäre, aber die besonderen Angebote einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht braucht, für den bietet die Unterstützte Beschäftigung eine Beschäftigungsperspektive. Die Förderung umfasst eine im Regelfall bis zu 2 Jahre dauernde individuelle betriebliche Qualifizierung, die als Reha-Maßnahme in der Regel durch die Bundesagentur für Arbeit finanziert wird. Ziel ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Soweit nötig, schließt sich an die Maßnahme eine Berufsbegleitung durch die Integrationsämter an. Unterstützte Beschäftigung kann auch für solche Personen die richtige Maßnahme sein, bei denen sich erst im Laufe ihres Erwerbslebens eine Behinderung einstellt.

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