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Behinderte Kinder haben ebenso wie nicht behinderte Kinder und Jugendliche Anspruch auf schulische Bildung. Hierfür sind die einzelnen Bundesländer zuständig. Die Ausgestaltung der schulischen Bildung für behinderte Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist daher sehr unterschiedlich.

Grundsätzlich kommt eine Förderung an allgemeinen Schulen oder eine Förderung an sog. Förder- oder Sonderschulen für die verschiedenen Sonderpädagogischen Förderbedarfe in Betracht. Informationen zur Sonderpädagogischen Förderung bietet die Kultusministerkonferenz.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen setzt sich für den Gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern ein. Auch die Bundesländer und die Kultusministerkonferenz haben sich grundsätzlich für einen Gemeinsamen Unterricht ausgesprochen. In der Praxis wird dem Wunsch der Eltern von behinderten Kindern nach einer inklusiven Beschulung allerdings nach wie vor noch nicht überall entsprochen.

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist der Auffassung, dass es spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen am 26. März 2009 in Deutschland für behinderte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit geben muss, eine allgemeine Schule zu besuchen. Nach Art. 24 der Konvention müssen die Vertragsstaaten sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen haben.

Einzelheiten über die Umsetzung der schulische Inklusion finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Kultusministerien der Länder.

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