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Ge­denk­stät­te T4

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Ein Kranz der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen an der T4-GedenkstätteQuelle:  © Henning Schacht2 / PIXELIO

Seit 2010 legt der/die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen jeweils am 27.01.- dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - am Mahnmal an der Tiergartenstraße 4 in Berlin einen Kranz nieder. Von dort aus planten die Nationalsozialisten 1940-1941 im Rahmen der sogenannten „T4-Aktion“ unter direktem Befehl der „Kanzlei des Führers“ die systematische Zwangssterilisierung und Tötung von Menschen mit sogenannten „geistigen Behinderungen“ oder psychiatrischen Erkrankungen. Diese wurde nach Protesten innerhalb der Bevölkerung dezentralisiert. Die Opfer wurden in ‚Pflegeanstalten’ deportiert und kamen in Gaskammern, bei medizinischen Experimenten oder durch den Hungertod ums Leben. Mehr als 300.000 Menschen mit Behinderungen oder psychiatrischen Erkrankungen fielen der menschenverachtenden Ideologie der Nazis zum Opfer.

Im Jahr 2016 lud die Beauftragte in die Topographie des Terrors zu einer Gedenkveranstaltung und zur anschließenden Kranzniederlegung am T4-Mahnmal ein.