Navigation und Service des Auftritts des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel

Lesung mit Laura Gehlhaar im Kleisthaus

05.07.2018

Einen unterhaltsamen und bewegenden Abend konnten gestern Abend rund 120 Gäste im Kleisthaus bei der Lesung von Laura Gehlhaar, Autorin und Bloggerin, erleben. Das Kleisthaus ist der Dienstsitz des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel, der zu der Veranstaltung eingeladen hatte.

Laura Gehlhaar las einige Kapitel aus Ihrem Buch „Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin“. In dem Buch geht es um ihren Alltag und um Gefühle und Ängste, die alle Menschen bei Liebeskummer, Berufsstress oder Konflikten erleben. Laura Gehlhaar beschreibt in ihrem Buch auch, mit welchen teilweise absurden Situationen sie als Rollstuhlfahrerin konfrontiert wird, besonders wenn es um Vorurteile und klischeehaftes Denken gegenüber Menschen mit Behinderungen geht. Um dieses Thema ging es auch in dem anschließenden Podiumsgespräch mit Jürgen Dusel. Dort sprachen die Beiden unter anderem über ähnliche Erfahrungen während ihrer Schulzeit als einziges Kind mit Behinderung in einer sogenannten Regelschule, aber auch über ihre politische Arbeit als Beauftragter der Bundesregierung einerseits und als Aktivistin andererseits.

Die Lesung wurde musikalisch von der Band gerda vejle begleitet, bestehend aus der Geigenspielerin und Multi-Instrumentalistin Judith Retzlik, der Kontrabassistin Anne Drees und der Harfenspielerin und Sängerin Myriam Kammerlander.

Auf dem Foto zu sehen ist eine Gruppe von Menschen, die Musikerinnen der Band gerda vejle links, rechts am Rand Jürgen Dusel und vorne Laura Gehlhaar im Rollstuhl. Jürgen Dusel (rechts) mit den Musikerinnen der Band gerda verjle und Laura Gehlhaar (vorn).Quelle:  Henning Schacht