Navigation und Service des Auftritts des Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel

Ziel­ver­ein­ba­rung

Nutzen Sie auch

zwei Hände beim Handschlag, darunter zwei unterschriebene PapiereQuelle:  © Mensch zuerst

Eine Ziel-Vereinbarung ist ein Vertrag.
Der Vertrag hat das Ziel:
etwas soll barriere-frei werden.

Zum Beispiel:
Eine Ziel-Vereinbarung zwischen
einem Behinderten-Verband und einem Bus-Betrieb.
In der Ziel-Vereinbarung steht dann:

Ein Bus. Vorne sitzt eine Busfahrerin. An der Seite fährt ein Rollstuhlfahrer über eine Rampe in den Bus.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Der Bus-Betrieb wird im Jahr 2016 nur noch Busse
mit elektrischer Rampe haben.
Jeder Bus zeigt die Halte-Stellen an.
Jeder Bus sagt die Halte-Stellen an.
Der Fahrplan ist leicht zu verstehen.

Die Ziel-Vereinbarungen sollen helfen,
dass viele Dinge barriere-frei werden.
Das ist für private Betriebe wichtig.

Eine Frau in einem elektrischen Rollstuhl steht vor einer Treppe ohne Rampe und kann diese nicht hochfahren.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Viele private Betriebe müssen nach dem Gesetz
noch nicht barriere-frei sein.
Sie können aber freiwillig eine Ziel-Vereinbarung machen.
So steht es
im Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz
in Paragraf § 5.
Die Verbände von Menschen mit Behinderung
sollen mit den Betrieben sprechen.
Menschen mit Behinderung wissen am besten,
was wichtig ist.

Ein Tisch in Hufeisenform an dem viele Menschen mit und ohne Behinderung sitzen. Im Hintergrund steht ein Notizbrett.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Dann können sie mit dem Betrieb besprechen:
Wie lange braucht der Betrieb,
bis alle Busse barriere-frei sind.
Was ist wichtig für die Barriere-Freiheit?

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
hat eine Liste.
Die Liste heißt:
Ziel-Vereinbarungs-Register.

Ein Blatt Papier auf dem drei Aufzählungspunkte stehen. Der Text hinter den Punkten ist nicht lesbar.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

In der Liste steht:
Diese Verbände und Betriebe
haben eine Ziel-Vereinbarung geschlossen.
Und:
Diese Verbände und Betriebe sprechen gerade
über eine Ziel-Vereinbarung.

Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit

Bundes-Kompetenz-Zentrum Barriere-Freiheit
ist ein schwerer Name.

Ein Mann mit Brille und zwei Frauen, eine jüngere und eine ältere, alle im Hosenanzug, halten eine Urkunde mit rotem Siegel.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Kompetenz bedeutet: Wissen oder Können.
Wenn jemand etwas sehr gut kann,
hat er Kompetenz.

Die Menschen im Bundes-Kompetenz-Zentrum
kennen sich gut mit Barriere-Freiheit aus.
Sie arbeiten für ganz Deutschland.
Das Bundes-Kompetenz-Zentrum
Barriere-Freiheit ist ein Verein.

Ein Spinnennetz. In der Mitte ist eine Gruppe von Menschen. Drumherum, durch das Netz verbunden, sind einzelne Personen.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Der Verein ist vor ungefähr 5 Jahren
gegründet worden.
Viele Behinderten-Verbände
und Selbst-Hilfe-Vereine haben
diesen Verein gegründet.

Zwei Personen sitzen sich an einem runden Tisch gegenüber. Vor einer Person liegen zwei Seiten Papier.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Das Kompetenz-Zentrum berät Vereine
und Betriebe.
Es berät, wenn Verbände eine Ziel-Vereinbarung
machen möchten.
Es berät, wie die Umwelt barriere-frei werden kann.

Jeder kann sich beim Kompetenz-Zentrum
beraten lassen:
Menschen mit Behinderung, Vereine, Betriebe,
Behörden und Politiker und Politikerinnen.

Die Fachleute im Kompetenz-Zentrum
kennen viele gute Beispiele.
Sie kennen sich mit allen Behinderungen aus.
Deshalb können die Fachleute andere Menschen
sehr gut beraten.

In Nordrhein-Westfalen gibt es
noch einen ähnlichen Verein.
Der heißt:
agentur barriere-frei.

Zwei Personen sitzen sich an einem runden Tisch gegenüber. Vor einer Person liegen zwei Seiten Papier.Quelle:  © Lebenshilfe Bremen

Agentur bedeutet:
Büro oder Beratungs-Stelle.
Die agentur barriere-frei macht
für Nordrhein-Westfalen die gleiche Arbeit
wie das Kompetenz-Zentrum für ganz Deutschland.
Beide Vereine möchten die Lage von Menschen
mit Behinderung verbessern.