Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

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Jürgen Dusel zu Gast im MZEB Würzburg erschienen am

Zu sehen sind die genannten Personen. Vorne links im Rollstuhl Michael Feser. Er spricht mit Jürgen Dusel und Johannes Spielmann, die rechts stehen. Susanne Feser steht lächelnd im Hintergrund. Jürgen Dusel mit Michael Feser (Patient) und seiner Mutter Susanne Feser sowie Johannes Spielmann (Vorstand Blindeninstitutsstiftung)
Jürgen Dusel mit Michael Feser (Patient) und seiner Mutter Susanne Feser sowie Johannes Spielmann (Vorstand Blindeninstitutsstiftung) Quelle: MZEB

Am 28. Februar 2018 war Jürgen Dusel zu Gast im medizinischen Spezialzentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung MZEB. Dort werden Menschen medizinisch versorgt, die oftmals durch die Raster der sogenannten Regelversorgung fallen, weil sie sich kaum oder gar nicht verbal äußern können oder große Ängste vor einer medizinischen Untersuchung haben. Ihre Behandlung erfordert mehr Expertise und auch mehr Zeit, zum Beispiel bei der Anamnese und Diagnostik. Jürgen Dusel lernte während seines Besuchs die Arbeitsweise des MZEB kennen.
„Bei der Diskussion um Inklusion dürfen wir Menschen mit schweren Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf nicht vergessen,“ so Jürgen Dusel im Gespräch mit Dr. Anja Klafke, der medizinischen Leiterin am MZEB und Johannes Spielmann, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung, die Träger des MZEB ist. „Wir sind dazu verpflichtet, dass das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebene Recht auf adäquate medizinische Versorgung auch in der Realität umgesetzt wird. Es ist schon ein Unding, dass es möglich ist, dass eine orthopädische Praxis keinen Patienten behandeln kann, der im Rollstuhl sitzt, weil die Praxis nicht barrierefrei ist. Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen haben jedoch noch ganz andere Bedarfe, die beispielsweise nur in spezialisierten Zentren wie dem MZEB Würzburg berücksichtigt werden können.“ Auch wenn die Barrierefreiheit in der medizinischen Regelversorgung ein wichtiges Thema sei, könne nicht alles mit inklusiven Angeboten abgedeckt werden, so der Beauftragte weiter. Jürgen Dusel lernte im Rahmen seines Besuchs auch Michael Feser, Patient im MZEB, kennen. Danach ging es weiter zur win gGmbH, einem Dienstleistungsunternehmen, das inklusiv arbeitet.
Mehr zum Besuch im MZEB in Würzburg können Sie hier lesen:

https://www.blindeninstitut.de/de/die-stiftung/willkommen/aktuelles-projekte/

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