Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

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Regionalkonferenz für Architekten und Stadtplaner in Hannover erschienen am

Ein Mann steht am Rednerpult. Im Hintergrund sieht man auf der Projektion die Logos des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Bundesarchitektenkammer und der Architektenkammer Niedersachsen. Jürgen Dusel spricht sein Grußwort auf der Regionalkonferenz „inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“ in Hannover.
Jürgen Dusel spricht sein Grußwort auf der Regionalkonferenz „inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“ in Hannover. Quelle: Behindertenbeauftragter/ Dinges

Was genau bedeutet Zugänglichkeit und wie kann barrierefrei geplant werden?
Darüber diskutierten am 04. März 2020 Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik sowie Architektur und Landschaftsplanung bei der Konferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“. Zu der Konferenz eingeladen hatte Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Architektenkammer Niedersachsen. Themen der Konferenz waren unter anderem der demografische Wandel - und dass barrierefreies Bauen nicht zwingend teurer sein muss.

Jürgen Dusel betonte während seiner Rede „Barrierefreiheit hat eine tiefe soziale Dimension und ist ein zentrales Grundrecht, egal ob im privaten oder im öffentlichen Raum". Weiter führte er aus: „Menschen mit Behinderungen bewegen sich nicht nur in den eigenen vier Wänden oder in öffentlichen Gebäuden. Sie wollen auch ins Museum oder Theater, in barrierefreie ärztliche Praxen, sie wollen sich in der gesamten Stadt bewegen. Barrierefreiheit muss daher zum Qualitätsstandard für modernes Bauen werden. Wer heute noch Barrieren baut, macht etwas falsch. Deswegen sollten wir auch über die Verpflichtung bestimmter privater Anbieter zur Barrierefreiheit nachdenken. Der Ansatz ‚Design for all‘ muss selbstverständlich werden.“.

Eine inklusive Gestaltung der Wohnung, der öffentlichen Gebäude und des Stadtraumes leistet nicht nur für Menschen mit Behinderungen einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung, sondern vor allem auch für älteren Mitbürger*innen.
Diesen Ansatz begrüßt auch der Präsident der Architektenkammer Niedersachen Robert Marlow. „In der gebauten Umwelt gibt es noch immer zu viele Barrieren. Wir als Architekten, müssen den Blick schärfen und intelligente Lösungen finden.“

Den rund 200 Gästen stellte die Regionalkonferenz mit Impulsvorträgen, Präsentationen gelungener Projekte sowie in Gesprächsrunden vor, wie inklusive Gestaltung und interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze aussehen können. Und auch für die nächste Regionalkonferenz steht bereits ein Termin fest. Sie wird am 07. Mai 2020 in Essen stattfinden.
Ein ausführlicher Bericht der Landesarchitektenkammer Niedersachen wird bald folgen. https://www.dabonline.de

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